Seit 1976 war sie Teil des Werkstatt-Teams. 14 Jahre arbeitete sie in der Außengruppe bei der Firma friedola, später über zehn Jahre in der Gipsgruppe. Elvira war überall dort, wo etwas los war – und wusste immer zuerst Bescheid, wenn es Neuigkeiten in der Werkstatt oder im Wohnheim gab.
Mit ihrer direkten Art, ihrem feinen Gespür für Menschen und einem kecken Spruch auf den Lippen war sie für die Kolleginnen und Kollegen eine feste Größe.
„Ich freue mich auf den Ruhestand – habe ja lange genug gearbeitet“, sagte sie bei ihrer Abschiedsfeier, die ganz nach ihren Vorstellungen verlief: Bratwurst vom Grill, ein bunter Blumenstrauß und ein Gutschein.
Neben ihrer aktuellen Arbeitsgruppe kamen auch Mitarbeitende aus den Wohnanlagen – besonders aus dem Wohnhaus am Brückentor in Eschwege, mit dem sich Elvira stark verbunden fühlt und wo sie seit vielen Jahren lebt.
„Du warst eine der tragenden Säulen in allen Arbeitsgruppen, in denen du gearbeitet hast. Wir werden dich vermissen“, so Frank Viereck-Jacob, Produktionsleiter in der Werkstatt.
Auch wenn Elvira beim Abschied ein paar Tränen nicht zurückhalten konnte – der neue Lebensabschnitt darf jetzt beginnen. Und eines ist sicher: Langweilig wird es mit ihr auch im Ruhestand nicht.